Mittwoch, 10. August 2016

DIY: Haus-Schneidebrett mit Laser-Schriftzug


Huhu ihr Lieben!
Heute gibt es endlich einmal wieder ein DIY :o) Vielleicht sollte ich lieber unerwähnt lassen, dass ich dieses Brett schon vor über einem halben Jahr gemacht habe, aber irgendwie spiegelt das wohl wieder, dass mein Tag leider auch nur 24h hat...

Sicherlich fragt ihr euch zuerst, wie ich den Laser-Schriftzug auf das Brett bekommen habe, aber nicht so schnell, wir brauchen erst einmal Holz ;o) Ich bin dazu einfach in den Baumarkt gestiefelt und habe mich ein bisschen vom Material inspirieren lassen. Auch ihr könnt euch dort überlegen, welches Holz sich in euren Augen für euren Zweck am besten eignet oder welche "Farbe" am besten in euer Heim passt. Meines besteht aus mehreren geklebten Schichten und ist circa 10 mm stark.

Ich habe ein Rechteck mit den Maßen 26 cm Breite und 33 cm Höhe aufgezeichnet. Die "Dachneigung" könnt ihr dann einfach selbst bestimmen und aufzeichnen. Und dann ging es natürlich ab an die Säge, in dem Fall eine einfache Stichsäge. Je nach der Art des Holzes franzt es euch mehr oder weniger aus und muss danach schön ordentlich geschliffen werden. So habe ich auch gleich die Ecken abgerundet.

Mit dem fertigen Brett in Haus-Form habe ich mich dann auf den Weg gemacht und bin zum ViNN:Lab an der TH-Wildau gefahren. Und da ist er auch schon mein Trick mit dem Lasern ;o)
Habt ihr schon einmal von einem ViNN:Lab bzw. der FAB LAB-Bewegung gehört? Diese Idee ist 2002 in den USA entstanden. Es handelt sich dabei um ein Labor mit computergesteuerten Maschinen, die von allen Menschen zu nicht-kommerziellen Zwecken genutzt werden können. Solche Labore finden sich mittlerweile in fast allen großen Städten in Deutschland, meist natürlich in Universitätsnähe.

Als ich von einem lieben Freund erstmals davon hörte, war ich als etwas Technik-Verrückte natürlich sofort Feuer und Flamme. Vor allem 3D-Drucker haben es mir seit der Uni-Zeit echt angetan und ich hatte gleich tausend Ideen, was ich alles schönes drucken könnte. Tja, ratet, wie oft ich seitdem dort war: Genau, dieses eine Mal mit dem Brett^^ Aber falls ihr nun auch Lust bekommen habt einmal solch tolle Maschinchen (natürlich mit Hilfe) zu bedienen, googelt doch nach "FabLab's in Deutschland" und ihr werdet schnell fündig werden :o)

Nun zurück zu der Sache mit dem Lasern... Ich habe mir am PC den Schriftzug entworfen und ihn in der entsprechenden Größe ausgeschnitten und gespeichert. Eine nette Mitarbeiterin des ViNN:Labs hat mir dann gezeigt, wie ich den Laser-Cutter mit meiner Datei füttere und alles richtig eingestellt wird. Die Schrift sollte schließlich nicht durch das Brett hindurch, sondern nur in einer gewissen Tiefe in das Brett gelasert werden. Und dann ging es auch schon los, surr surr wurde wie von Geisterhand die Schrift in mein Brett gelasert. Super spannend!

So sah dann das Ergebnis aus. Echt toll! Von Hand hätte ich es nie geschafft, einen solch ordentlichen Schriftzug in mein Brett zu brennen... Anschließend habe ich das Brett noch gesäubert und mit Speiseöl eingerieben. Die Maserung des Holzes kam so noch viel besser zum Vorschein.

Wenn ihr nun also auf den Geschmack gekommen seid, auch einmal in einem FAB-LAB zu arbeiten, kontaktiert doch einfach einmal das nächste in eurer Nähe :o) Der ein oder andere wollte sicherlich schon immer einmal einen echten 3D-Drucker oder Laser ausprobieren ;o) (Es gibt natürlich noch mehr Maschinen).

Mein Schneidebrettchen ziert seitdem die Küche, ich fand es am Ende bisher irgendwie zu schade, es zu benutzen hihi...

Vielleicht hat der ein oder andere ja sogar schon einmal in einem FAB-LAB gearbeitet? Ich wäre sehr auf Geschichten oder Fotos von euren Dingen gespannt!

Sonnige Grüße, eure

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