Sonntag, 22. Februar 2015

DIY: Noodles-Häkel-Korb


Hallo ihr Lieben!
Vor schon ziemlich langer Zeit hatte ich beim Shoppen Noodles-Garn, ein dickes Garn das aus Textilien hergestellt wird, entdeckt und war neugierig, was man wohl damit so anstellen könnte. Also habe ich einfach einmal ein Knäuel davon mitgenommen und habe damit herum probiert. 

Einen Schal daraus zu häkeln stellte sich als ziemlich doofe Idee heraus, das Werk sah zwar sehr chic aus, aber durch die Dicke des Garns wird alles sehr fest und stabil. Der Schal war also mehr eine Art Halskrause ;o) Dann kam ich auf die Idee ein Körbchen daraus zu machen, in das meine Zeitungen herein sollten, die sich immer so munter unter dem Couchtisch tümmelten. Da sieht es einfach immer unordentlich aus, schrecklich... Schwupp habe ich immer in Runden vor mich hin gehäkelt und auch dabei irgendwann festgestellt, dass das so irgendwie nichts wird. Warum auch ein rundes Körbchen für eckige Zeitschriften?! Blödsinn... Also habe ich zu Versuch Nummer drei angesetzt und der ist es nun endlich geworden :o) 

Ihr benötigt circa 1 1/2 Knäuel und eine passend große Häkelnadel. Eventuell auch noch farbiges Schleifenband. 

Im letzten Post hatte ich euch ja gezeigt, wie man Fußschlingen häkelt, bei dieser Anleitung kommt die Technik nun zum Einsatz :o) Ihr beginnt damit circa 26 Fußschlingen zu häkeln. Die Länge der Reihen ist natürlich davon abhängig, wie groß euer Körbchen werden soll, bzw. wie groß eure größte Zeitung ist. Am Ende der Fußschlingenreihe häkelt ihr zwei Luftmaschen als Wendemaschen und häkelt anschließend ein halbes Stäbchen in jede vorherige Masche (also 26 halbe Stäbchen). Ich habe mich dazu entschlossen ein kleines Muster zu häkeln, indem ich nicht immer in die gesamte vorherige Masche eingestochen habe, sondern immer nur in die hintere Schlaufe, so entsteht eine Art auf und ab-Spiel ;o) Wie viele Reihen halbe Stäbchen ihr häkelt ist natürlich auch wieder abhängig davon, wie groß euer Korb werden soll. Ich habe dazu einfach immer wieder die Zeitung aufgelegt und geprüft, ob die Reihen schon ausreichen. Im Nachhinein hätte es sogar noch etwas kleiner sein können als auf dem Foto. 

Hier könnt ihr noch einmal das Muster erkennen. Wenn man die Maschen gleichmäßig häkelt, wird das ganze auch gerade hihi ;o) Aber nachdem ich ja nun schon das dritte Werk begonnen hatte, wollte ich nicht schon wieder alles auflösen :o) Als nächsten Schritt nachdem der Boden fertig ist, folgt eine Runde feste Maschen. Dazu stecht ihr einfach in die vorherigen Maschen ein und an den kurzen Rändern sucht ihr euch einige Schlaufen aus. Auf dem Bild könnt ihr erkennen, wie die festen Maschen den Boden einmal umranden. 

In diese festen Maschen häkelt ihr nun einfach solange Stäbchen ein, bis euch der Korb hoch genug ist. Ich wollte meinen Rand gern umschlagen, dann muss alles natürlich etwas höher werden. Aber auch das lässt sich zwischendurch immer wieder ausprobieren.

Zum Schluss vernäht ihr einfach den Faden und schlagt den Rand wenn gewünscht um. Dann ist euer Korb theoretisch fertig. 

Mir war er etwas zu fad, deshalb habe ich noch ein buntes Band rundherum eingezogen und eine Schleife gebunden. Dadurch ergibt sich natürlich auch der Vorteil, dass der Umschlag nun nicht mehr verrutschen kann. 

Unter meinem Couchtisch ist nun endlich wieder Ordnung eingekehrt :o) Ich ich mag das Noodles-Garn bzw. findet ihr es oft auch unter dem Namen Zpagetti. Man kann damit schnell größere und stabile Dinge häkeln. 

Wie gefällt euch das Körbchen? Habt ihr Lust euch auch eines zu häkeln? Noch ist es im Haus ja wunderbar gemütlich :o)

Viel Spaß wünscht euch eure

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