Dienstag, 2. Dezember 2014

Tipps für die Hochzeitszeitung #1


Hallöchen ihr Lieben!
Auch wenn ich Weihnachten noch so mag, kann und sollte es hier wohl nicht den ganzen Dezember über nur Weihnachtsposts geben, das wäre ja langweilig, oder? ;o) Von daher geht es auch mit gewohnten Themen weiter, heute wieder aus der Hochzeitsecke... 

Bei uns ist es so Brauch, dass es für das Brautpaar eine Hochzeitszeitung gibt. Sie wird meist von den Trauzeugen gemacht, aber auch Familienmitglieder und Freunde können diesen Part natürlich übernehmen oder gern ihren Senf oder tolle Beiträge, Fotos usw. dazugeben :o) Ihr kennt ein Brautpaar, das im Sommer heiraten wird? Dann ist in den nächsten Wochen die Zeit gekommen, anzufangen... Denn so ein Projekt sollte nicht unterschätzt werden ;o)

Und damit euch alles ein bisschen leichter von der Hand geht, werde ich euch hier ein paar Tipps zur Hochzeitszeitung aufbereiten. So könnt ihr euch heute schon einmal einen kleinen Leitfaden basteln, los geht es nämlich mit allgemeinen Tipps: 

1. Fangt früh genug an!
Wie gesagt, so eine Zeitung sollte nicht unterschätzt werden. Vom Leitfaden, über das Sammeln von Texten und Fotos bis hin zum Layout und dem ersten Probedruck dauert es nämlich ziemlich lange... Das ist natürlich auch abhängig von eurer Zeit und eurem Können und wie schnell euch beispielsweise Fotos von Familie und Freunden zugetragen werden, aber ich kann sagen ich hab wirklich ein halbes Jahr gewerkelt... ;o) 

2. Ihr braucht Verbündete
Je nachdem wie lange ihr Braut und Bräutigam schon kennt habt ihr eventuell schon ein paar Bilder, Briefe usw. Aber für mich gehören z.B. auch Babyfotos unbedingt mit hinein und die bekommt man meist von den Mamas und Papas. Kindergartenfreunde oder Geschwister können vielleicht noch viele lustige Situationen beisteuern, sodass es ein tolles Gesamtwerk mit interessantem Inhalt wird. Dazu müsst ihr natürlich mit allen Beteiligten Kontakt aufnehmen und sie darum bitten, nichts zu verraten. Denn nur mit guten Verbündeten wird es eine wundervolle Überraschung werden :o) 

3. Die Bearbeitungsprogramme sind das A und O
Wenn ihr öfter am PC arbeitet, habt ihr sicherlich Programme, mit denen ihr gut umgehen könnt. Da hat bestimmt jeder seine Vorlieben, ihr solltet euch wohl fühlen und mit dem Programm eure Vorstellungen verwirklichen können. Am besten sind ein Programm zur Bildbearbeitung und eines, in dem ihr die Seiten gestalten könnt. Ich verwende am liebsten Photoshop und InDesign, beides von Adope. Sicherlich ginge auch Word. Hauptsache ihr kommt gut damit klar und vergesst das regelmäßige Speichern nicht ;o)

4. Erstellt euch eine Gliederung und hakt ab
Ich bin immer ein Freund von To-Do-Listen und liebe es einen Punkt durchzustreichen, wenn ich ihn erledigt habe. Meiner Meinung nach ist das ein toller Motivationseffekt und ihr behaltet den Überblick. Ein roter Faden erleichtert das Arbeiten und das spätere Lesen der Hochzeitszeitung sehr. Ich werde euch noch ein paar Tipps geben, welche Inhalte beispielsweise in die Zeitung kommen könnten, recherchiert einfach ein wenig, macht ein Mindmapping und ordnet die Themen dann in eine logische Reihenfolge. 

5. Ein einheitliches Design schafft einen roten Faden
Achtet möglichst darauf die gleichen Schriftarten und -größen zu verwenden, sodass man Überschriften schnell erkennen und sich so orientieren kann. Schön kann auch ein gleiches Layout auf allen Seiten sein, ein Streifen oder ähnliches, der dem Auge als Stütze dient, obwohl sich die Seitenaufmachungen unterscheiden. Beispielsweise wird es Seiten geben, auf denen viel Text geschrieben steht und Seiten mit vielen Fotos. Das Layout bringt sie zusammen und zeigt, dass es sich um ein einheitliches Werk handelt.

6. Niemand muss das Rad neu erfinden
Möglicherweise kennt ihr schon ein Familienmitglied oder Freunde, die eine Hochzeitszeitung besitzen. Das ist natürlich eine super Gelegenheit, euch inspirieren zu lassen. Ich finde es nämlich gar nicht schlimm, sich an vorhandenen Ideen zu orientieren, man tut sich sont nur schwer, wenn man sich etwas ganz Neues ausdenken möchte... Also übernehmt doch einfach den schönen Spruch oder die super Reihenfolge, die ihr vielleicht entdeckt habt. 

7. Macht einen Termin als Deadline
Viele von uns arbeiten wohl am besten, wenn ein klein wenig Druck dahinter steht ;o) Auch wenn ich sehr konsequent mit mir bin, hilft mir ein fester Termin als Orientierung und ich bin froh, wenn ich alles fertig habe und sogar noch etwas Luft übrig ist... Ein fester Termin kann beispielsweise ein Drucktermin bei einem Druckservice sein oder ein verabredeter Termin mit einer Person zum Probelesen. Und da sind wir gleich bei Punkt acht:

8. Lasst jemanden Probelesen!
Meist können wir unsere selbst verfassten Texte lesen und lesen und sehen die Fehler nicht, weil wir wissen, was dort geschrieben steht. So würde ich immer empfehlen eine externe Person die Hochzeitszeitung lesen zu lassen, die sie vorher noch nicht gesehen hatte. So kann man Anmerkungen und Änderungen machen (lassen), bevor die Zeitung mehrfach gedruckt wird und man kann vermeiden, dass sich peinliche Fehler einschleichen. Das Brautpaar soll schließlich lieber über lustige Geschichten lachen ;o)

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Tipps ein bisschen weiterhelfen, freut euch auf Teil 2 ;o)
Eure




PS: Achtung, Werbung... Habt ihr euch schon überlegt, ob ihr eure Hochzeitszeitung selbst drucken und binden oder drucken lassen wollt?  Ich habe einen Schwung auch schon mal bei www.wir-machen-druck.de. drucken lassen. Für Hochzeitszeitungen bietet sich der Broschürendruck super an. Und was ich wirklich super fand: Man kann ein kostenloses Probeexemplar drucken lassen! Das hat mir die Angst genommen, dass etwas mit der Qualität oder den Farben nicht stimmt. Schaut doch einfach mal nach bei WIRmachenDRUCK

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