Donnerstag, 20. Februar 2014

Ausprobiert: Brot aus dem Weck-Glas

Kennt ihr das, es ist Sonntagabend, ihr wollt Abendbrot machen und es ist kein Brot mehr da? Uns geht es irgendwie ziemlich oft so :o) Letztens habe ich es zum Glück so früh gemerkt, dass noch Zeit für ein kleines Experiment war... Ich hatte zum Geburtstag ein Weck-Glas mit Zutaten für zwei kleine Brote bekommen und nun hatte ich endlich mal die Gelegenheit, es auszuprobieren:



Hinzufügen musste man nur noch das Wasser und schon konnte es mit einer Schüssel bewaffnet losgehen:


Der Teig musste geknetet werden, einige Zeit ruhen, nochmals kneten und dann formte man zwei Brote, die noch einmal ruhen sollten. Wurden die Brote danach noch einmal mit Wasser bestrichen und optional mit Körnern versehen, waren sie bereit für den Ofen.


Theoretisch sollte das Brot eine halbe Stunde backen, nach 40 min habe ich es herausgeholt, als es eine schöne Bräunung erreicht hatte. Das linke ist mit Sonnenblumenkernen, das rechte mit Pistazien verziert.


Optisch sehen sie wie ich finde sehr lecker aus :o) Doch dann kam der Clou: Innen war das Brot noch total roh und klitschig. Ich habe es nochmals für 20 min backen lassen, sodass es insgesamt das doppelte der Zeit brauchte. Unser Hunger war mittlerweile so groß, dass wir dachten "egal, essen wir jetzt halt so".
Irgendetwas muss da wohl schief gelaufen sein, das Brot war überhaupt nicht aufgegangen und nachdem man eine Scheibe abgeschnitten hatte binnen einer Minute sowas von hart, dass man schon seine Probleme beim Abbeißen hatte. Das wäre alles nicht so schlimm gewesen, wenn es denn wenigstens geschmeckt hätte, aber auch da, der totale Reinfall :o( Dabei sah das Glas so schön aus! Und ich hatte mich genau an die Anleitung gehalten...


Aber wie immer wurde jetzt in mir der Wille geweckt, mal ein vernünftiges Brot zu backen :o) Ich werde mal nach einem geeigneten Rezept Ausschau halten...
Das Fazit also: Schönes Geschenk, nur aus irgendeinem Grund hat es leider nicht geklappt :o(

Eure


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